Von Wäldern, Almen und sanften Bergen umgeben, empfängt Sie das obere Metnitztal - im Nordosten Kärntens gelegen. Kleine, seit Jahrhunderten natürlich gewachsene Ortschaften fügen sich harmonisch in dieses herrliche Stück Natur. Die ideale Höhenlage (850-1000m Seehöhe) garantiert ein sonniges und nebelfreies Klima. Fernab frequentierter Straßen erwartet Sie heile Natur: ein Kleinod für Familien, Wanderer, Naturliebhaber und Erholungssuchende. Ihren Traditionen verbunden, pflegen die Metnitztaler liebevoll ihr Brauchtum (Schützengarde in historischer Uniform, Gesangsvereine und Musikkapellen).
In kleinen, gemütlichen Lokalen werden Sie sich bald heimisch fühlen. Individuelle Urlaubsangebote bieten Ihnen Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer, Ferienhäuser und Bauernhöfe.
Der Name Grades ist eine althochdeutsche Lehnnorm aus dem slowenischen gradisce = Burgstall. Die ber der schluchtartigen Talenge der Metnitz gelagerte Burg lie vermutlich Bischof Heinrich I. von Gurk um 1173 erbauen. Sdlich von ihr entwickelte sich der Ort mit der Kirche. Seit 1346 Markt mit regelmiger Rechteckanlage und ebensolchem Platz.
Grades, Kärnten, Bezirk St. Veit an der Glan, Markt, 863 m, im Metnitztal nahe der steirischen Grenze. Sportplatz, Tennisplätze. - Romanische Pfarrkirche (12. Jahrhundert), barock verändert; Fresken (14. Jahrhundert), gotische Glasgemälde (Mitte 14. Jahrhundert) und Hochaltar (um 1680), Deckenfresken (1780). Westlich von Grades Wallfahrtskirche St. Wolfgang (1453-74, spätgotische Wehrkirche, bis 9 m hohe Wehrmauer), eine der prächtigsten Schöpfungen der Spätgotik in Kärnten, großer spätgotischer Flügelaltar (um 1520) mit reichem plastischen Schmuck; Schloss Grades (15. Jahrhundert) über der Metnitz, 17./18. Jahrhundert erneuert, im Saal Deckengemälde von J. Fromiller (1750-60), jetzt im Privatbesitz, nicht zugänglich; an der Straße nach Metnitz Wallfahrtskirche Maria Höfl (gotisch, im 17. Jahrhundert erweitert) mit Glasmalereien (1420-30).